Fachbereiche

In den Fachbereichen und Arbeitsgruppen der Regionalgruppe organisieren sich MediatorInnen, die in den gleichen Anwendungsbereichen der Mediation tätig sind. Ein Fachbereich bietet einen qualitativ hochwertigen, kontinuierlichen, vertrauensvollen Rahmen für die Weiterentwicklung der eigenen Arbeit und der Mediation im Ganzen. 

Im jeweiligen Fachbereich entscheiden die Mitglieder über weitere Aufnahmen von Interessierten;  Voraussetzung ist die Anerkennung als MediatorInnen BM ® und die Tätigkeit in diesem Anwendungsbereich.

Derzeit gibt es folgende Fachbereiche:
AG/FB Gewaltfreie Kommunikation
FB Gesundheitswesen
FB Intergenerative Mediation
FB Nachbarschaftsmediation
FB Öffentlicher Bereich und Umweltmediation
FB Wirtschaft und Arbeitsleben

Ansprechpartner können Sie jederzeit unter Kontakt erfragen.

Qualitätssicherung ist uns wichtig.

Unsere Arbeit basiert auf:

Arbeitsgruppe Gewaltfreie Kommunikation

Handlungsfelder: in allen Fachbereichen

Zielgruppe:

Menschen mit Konflikten in allen Lebensbereichen sowie MediatorInnen und Menschen in Vermittlungspositionen, die ...

  • Gewaltfreie Kommunikation im Mediationsverfahren nutzen und vorleben wollen
  • ihre Empathiefähigkeit vertiefen/stärken wollen
  • Mediation mit Stellvertretung anbieten

Angebote:

  • Mediation
  • Seminare
  • Ausbildung
  • Coaching
  • Intervision
  • kollegiale Beratung

Dritte Fachtagung Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e. V.

Die „(R)Evolution durch Empathie“ steht vor der Tür!

Machen Sie mit bei unserem QUIZ– es gibt 3 Eintrittskarten für unsere Fachtagung zu gewinnen! Wir wünschen Ihnen viel Glück und freuen uns schon jetzt darauf, Sie auf der Fachtagung begrüßen zu dürfen. Beantworten Sie 3 Fragen rund um die GFK und den Fachverband Gewaltfreie Kommunikation.

Ansprechpartner

Andi Schmidbauer, mailto: gfk@bmev-muenchen.de

Petra Porath, mailto: Petra.porath@fachverband-gfk.org

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverbandes für Mediation (BM)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Berufsfeldern   mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.

Mediation im Gesundheitswesen

„Gesundheit ist nicht alles,
aber ohne Gesundheit ist alles nichts“
- Arthur Schopenhauer -

Gesundheitssysteme unterliegen einem kontinuierlichen Wandel durch veränderte Rahmenbedingungen und werden dadurch zur permanenten Baustelle. Durch diese komplexen Prozesse und intensive menschliche Interaktionen entsteht erhebliches Konfliktpotential.

Konstruktive Lösungen durch Mediation

Wichtig ist die Bereitschaft zum Dialog, die Kunst der Kommunikation und des achtsamen, aktiven Zuhörens.

Mediation als strukturiertes Konfliktlösungsverfahren und als Instrument für kreative Problemlösungen in voller Vertraulichkeit, findet gerade im Gesundheitssektor viele Einsatzmöglichkeiten.

Im Vordergrund steht der effiziente Umgang mit allen Ressourcen, nicht nur mit Zeit und Geld – Konflikte werden durch Mediation sachgemäßer, fairer, schneller, kostengünstiger und nachhaltiger gelöst.
Zum einen werden die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit der Mediandinnen und Medianden gefördert, die Eigenverantwortung gestärkt und Autonomie sowie Selbstbestimmung unterstützt.
Zum anderen werden die finanziellen Ressourcen von Klientinnen und Klienten sowie Institutionen geschont.

Die Interessengruppen im Gesundheitssektor umfassen

  • Apotheken
  • Ärztinnen, Ärzte und medizinische Berufe
  • Hospize
  • Kammern der Ärzte
  • Kassenärztliche Vereinigungen
  • Krankenhäuser
  • Krankenkassen
  • Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
  • Parteien und Landesregierungen
  • Patientinnen und Patienten
  • Pflegeeinrichtungen
  • Politische Gruppierungen
  • Reha-Kliniken
  • Universitäten und Lehreinrichtungen
  • Verbände und Stiftungen
  • Wissenschaftliche Organisationen

Mediation katalysiert lösungsorientierte Entscheidungsprozesse und schafft Bedingungen, die den Beteiligten gegenseitig Ihre Interessen transparent machen.

Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie einen Konflikt nicht öffentlich austragen wollen:
Julia Ewerdwalbesloh, Ute Krämer, Tanja Reuter, Ute Wilhelmi

Ansprechpartner

Ansprechpartner vermitteln wir per Mail:
gw@bmev-muenchen.de

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverbandes für Mediation (BM)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Berufsfeldern   mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.

Fachbereich Intergenerative Mediation

Profil

Der Fachbereich "Intergenerative Mediation" widmet sich Themen zwischen Generationen: 

Kinder - Jugendliche - Erwachsene - Senioren

Unter anderem haben wir folgende Bereiche im Blick:

Konflikte im Zusammenleben mehrerer Generationen, vom Zoff zwischen Jugendlichen und Eltern über Fragen der Enkelbetreuung bis zu Erbschaftsstreitigkeiten

Probleme, die Familien zu lösen haben, wenn sich die Lebenssituation der älteren Generation z.B. durch gesundheitliche Einschränkungen oder Tod des Lebenspartners verändert und Fragen zu klären sind wie:

  1. welche Lebensform die passende ist  - weiter zu Hause oder doch im Heim
  2. welche Unterstützung gebraucht wird, um möglichst lange in den eigene vier Wänden bleiben zu können,
  3. wer die Eltern pflegt und was das bedeutet,
  4. wer in Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung benannt werden soll,
  5. wie bei Verfügungs- und Erbschaftskonflikten vorgegangen werden soll. 

Handlungsfelder

Zur Unterstützung und Entlastung von Familien bieten wir:

  • Mediation
  • zur Lösung bereits aufgetretener Probleme und Generationenkonflikte, 
  • für die Gestaltung sich abzeichnender Umbrüche und notwendiger Veränderungen,
  • Gespräche zur Selbstklärung und Problemanalyse für Einzelpersonen,
  • Klärung persönlicher Vorstellungen und Anliegen vor dem Verfassen eines Testaments als    Ergänzung zu einer anwaltlichen Rechtsberatung.

Unser besonderes Angebot: "Kompakt-Mediation" , Beratung und Coaching auch am Wochenende.

Ansprechpartnerin

Vera Mueller
Mailto: Vera.Mueller@bmev.de

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverbandes für Mediation (BM)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Berufsfeldern   mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.

Nachbarschaftsmediation

Profil

Die meisten Menschen haben direkte Nachbarn, denen sie regelmäßig begegnen und mit deren Eigenschaften sie leben müssen. Dabei können oft scheinbar harmlose Vorfälle eskalieren und zu langwierigen Streitigkeiten führen.

  • Sachbeschädigung
  • Lärmbelästigung
  • Verschmutzungen
  • Bau- und Umbaumaßnahmen

Eine durch Streitigkeiten vergiftete Atmosphäre führt bei den Betroffenen zu Enttäuschungen und Verletzungen. Wenn die Konflikte auch das soziale Umfeld betreffen (z. B. Freundes- und Kollegenkreis, Bekannte, Nachbarn) können Gerichte meist nur einen Kompromiss und somit eine unbefriedigende Lösung anbieten.

Handlungsfelder

Vermittlung von Konflikten in den Bereich Nachbarschaft, Wohnumfeld z.B. in Auseinandersetzungen zwischen:

  • Nachbarn
  • Vermieter / Mieter
  • Hausverwaltung / Bewohner
  • Soz. Einrichtungen/Anwohner 

Ansprechpartner

Sonja Epple
Mail: mn@bmev-muenchen.de

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverbandes für Mediation (BM)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Berufsfeldern   mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.

Fachbereich Öffentlicher Bereich und Umwelt

Profil

Im öffentlichen Bereich stellt sich die Mediation der Herausforderungen, dass die Verhandlungen vor dem Hintergrund des (gemeinsam zu definierenden) Allgemeinwohls, den widerstreitenden Interessen vieler Gruppierungen und unter Beobachtung der Öffentlichkeit stattfindet.
Ziel der Mediation ist ein maximaler Konsens zwischen allen betroffenen Interessengruppen sowie umfassende Information und Transparenz über die Planung - egal ob es sich um den Bau eines Einkaufszentrums, die Umgestaltung einer Grünanlage, Verkehrs- oder Fachplanungen bis hin zu übergeordneten Planungskonzepten handelt.

Unsere Erfahrungen umfassen folgende Arbeitsfelder: Beratung und Unterstützung von Kommunen, Behörden, Hochschulen, Unternehmen, Verbände, Initiativen bei der Konzeption, Steuerung, Moderation und Kommunikation mit Öffentlichkeit und im Innenverhältnis.

Handlungsfelder

Das Angebot im öffentlichen Bereich beschränkt sich nicht nur auf die Bearbeitung schon vorhandener Konflikte, sondern auch um ein vorausschauendes Konfliktmanagement, bzw. Konfliktvermeidung durch Dialog, Information und Transparenz. Die Arbeit des Fachbereiches umfasst die folgenden Handlungsfelder im Umgang mit Konflikten im öffentlichen Bereich:

  • Stadtentwicklung: Zum Beispiel Stadt(teil)entwicklung mit Bürgerbeteiligung, Begleitende Umsetzung eines Bürgerbegehrens.
  • Planungs- und Sanierungsprojekte: Vermitteln bei Konflikten, um Planungen im Konsens umzusetzen, Kommunikation der Planung im Dialog mit allen Beteiligten.
  • Umwelt, Verkehr: Verhandlungen und Interessensabstimmungen aller Betroffenen z.B. bei "Runden Tisch"- Gesprächen.

Mediation Einkaufszentrum Weiden

von Brigitte Gans

Mediatorinnen: Brigitte Gans, Mediatorin und Ausbilderin BM und Christa Schäfer, Anwältin und Mediatorin (IHK)

Anlass und Kontext:  Auftraggeber war die Stadt Weiden/Oberpfalz, die einen Ausweg aus dem Streit um den Bau eines Einkaufszentrums in der Innenstadt suchte. Es ging einerseits um das Projekt eines Investors, der 100 Mio Euro in Weiden investieren wollte, andererseits um die Zukunft der Weidener Innenstadt.

Aufbau der Mediation: Die Mediation fand in zwei Gremien statt: Eine Arbeitsgruppe als Mediationsgremium mit 8 Vertretern für die wesentlichen Interessengruppen; ein Runder Tisch als „Vollversammlung“ mit ca. 20 Repräsentanten der Stadtgesellschaft.

 Anzahl der Sitzungen und Dauer der Mediation: Die Mediation konnte in 6 Sitzungen der Arbeitsgruppe mit jeweils zwischen 4 und 5 Stunden sowie 3 Sitzungen des Runden Tisches mit je 4 Stunden abgeschlossen werden. Hinzu kamen Vorbereitungs- und Einzelgespräche.

Themen und Ergebnisse:

Thema 1: Ziele für die Innenstadt und Funktionen/Angebote des Einkaufzentrums

Ergebnis: Kriterienkatalog zur Prüfung von Lösungsoptionen für das Einkaufszentrum

Thema 2: Einzelhandelsverträglichkeit eines EKZ in Weiden

Ergebnis: Konsens zur sortimentspezifischen maximal zulässigen Verkaufsflächen für das Einkaufszentrum

Thema 3: Städtebaulich-architektonische Rahmenbedingungen

 Ergebnis: Konsens zu den wichtigsten Aspekten wie Verkehrseinbindung, Überbauung vorhandener Straßen, Lage der Ein- und Ausgänge, zeitliche Zugänglichkeit, Festlegungen zum Architektenwettbewerb.

Gesamtergebnis: Die neunseitige Empfehlung an den Weidener Stadtrat wurde von allen Mitgliedern der Arbeitsgruppe und des Runden Tisches unterzeichnet und später im Stadtrat einstimmig beschlossen. Inzwischen soll das EKZ mit neuem Investor gebaut werden; Ende 2014 befand sich der Bebauungsplan in der Öffentlichkeitsphase. Das Zentrum soll 2017 eröffnet werden.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter : 100 Millionen Euro Projekt im Konsens ausgehandelt.

Ansprechpartner

Sonja Epple
Brigitte Gans
Mail: oeb@bmev-muenchen.de

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverbandes für Mediation (BM)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Berufsfeldern   mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.

Mediation in Wirtschaft und Arbeitsleben

Im Fachbereich Mediation in Wirtschaft und Arbeitsleben vertiefen die Mitglieder ihre Kenntnisse und bringen ihre vielfältigen Expertisen auf Symposien, Mediationsmessen, Tagen der Mediation, etc. ein. 

Anwendungebereiche:

  • Innerbetriebliche Mediation: Zum Beispiel zwischen Führungskräften, zwischen Führungskraft und Mitarbeiter, unter Kollegen, im Team, zwischen Teams…
  • Mediation zwischen Unternehmen: Beispiel zwischen Kunde und Lieferant, Kooperationen oder Großaufträge (firmenübergreifende Projektteams), bei Fusionen oder Geschäftsübernahmen
  • Unternehmensnachfolge
  • Konfliktcoaching für Einzelne
  • Konfliktmoderationen
  • Mobbing: Klärung von Mobbingfällen
  • Weiterbildung von Führungskräften und Teams: Erweiterung von Kommunikations- und Konfliktlösungs - kompetenzen.
  • Einführung von Konfliktmanagement-Systemen: Ansatzpunkte sind z.B. interne Konfliktberater und betriebliche Dienstvereinbarungen.
  • Informationsveranstaltungen, Vorträge zu den Themen:Was nützt Mediation im Arbeitsumfeld? - Konflikte: Fluch oder Segen?- Kostenpunkt Konflikt

Haben Sie Interesse, an unserer Expertise zu partizipieren? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

MediatorInnen, die im Fachbereich Mediation in Wirtschaft und Arbeitsleben mitarbeiten möchten, wenden sich bitte an die o.g. Kontaktadresse.

Kontaktadresse

Mail: wi@bmev-muenchen.de

Die Fachbereiche

  • sind Teil der Regionalgruppe München des Bundesverband Mediation e.V. (BMeV)
  • verbinden anerkannte Mediatoren (BM) und Ausbilder (BM) aus unterschiedlichen Herkunftsberufen mit vielseitigen Erfahrungen in Wirtschaft und Organisationen und sichern somit einen interdisziplinären Austausch.